12.09.2013

Besuch aus Moldau im Wahlkampfendspurt

Bild: Besuch aus Moldau
Roman Niederberger im Gespräch mit jungen Politikern aus Osteuropa
Ungewöhnlichen Besuch konnte mitten im Wahlkampfendspurt der SPD-Landtagskandidat Roman Niederberger begrüßen. In seiner Heimatgemeinde Piding hatte der 41-jährige Kreisvorsitzende der SPD Berchtesgadener Land eine Gruppe von jungen Politikern aus der Republik Moldau zu Gast. Beim Mittagessen im Gasthof „Altwirt“ informierten sich die Parlamentsabgeordneten, Vertreter von Parteien und von zivilen Organisationen über das politische System in Bayern und Deutschland und den laufenden Wahlkampf.

Die Republik Moldau, die oft auch als Moldawien bezeichnet wird, liegt zwischen Rumänien und der Ukraine, hat knapp vier Millionen Einwohner und gehört zu den ärmsten Staaten in Europa. Organisiert hat den einwöchigen Besuch der politisch aktiven jungen Frauen und Männer die Friedrich-Ebert-Stiftung, die mit solchen Informationsprogrammen dabei mithilft, demokratische Strukturen in den osteuropäischen Ländern aufzubauen und zu stärken. Begleitet wurde die Gruppe von Lara Cluhr und Dr. Max Brändle als Vertreter der Stiftung, die in ihren einleitenden Worten bei dem Treffen mit Roman Niederberger vor allem den demokratischen Aufbau der deutschen Parteien von unten nach oben betonten.

Im folgenden Gespräch, das auf Englisch geführt wurde, hatten die Besucher eine Vielzahl von Fragen, die von der Parteienfinanzierung über die Aufstellung der Kandidaten bis zu Wahlkampfaktionen reichten. Der Wahlkampf in Bayern wurde von den Gästen als sehr zurückhaltend wahrgenommen – in ihrer Heimat sei die Wahlwerbung wesentlich aggressiver und allgegenwärtig. Beeindruckt zeigten sich die Gäste von dem starken ehrenamtlichen Engagement, dass viele Menschen innerhalb der SPD und anderer Parteien einbringen. Aber auch die bayerische Lebensart und Kultur im Vergleich zu Moldawien spielten in dem Gespräch eine wichtige Rolle. Gemeinsamkeiten fanden sich unter anderem im Sport: auch in der Republik Moldau herrscht eine große Fußballbegeisterung.

Nach dem Gespräch mit Roman Niederberger ging es für die Besucher noch weiter nach München zur großen Kundgebung mit Christian Ude und Peer Steinbrück – und selbstverständlich durfte vor der Heimreise auch ein Ausflug ins Hofbräuhaus nicht fehlen. Die moldawischen Besucher wünschten Roman Niederberger zum Abschied viel Kraft und Erfolg für den Wahlkampfendspurt.
Foto: Die Besuchergruppe aus der Republik Moldau mit dem SPD-Landtagskandidaten Roman Niederberger (gekennzeichnet durch Pfeil :-))




zurück