23.08.2013

Kinderhort ist weiterhn unverzichtbar

Bild: Besuch Kinderhort AWO
SPD zu Besuch im AWO-Kinderhort Villa Kunterbunt in Freilassing
Wieder liegt ein Hortjahr hinter der Villa Kunterbunt, dem Kinderhort der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Berchtesgadener Land in Freilassing. Grund genug für den SPD-Landtagskandidaten Roman Niederberger aus Piding und die Bad Reichenhaller Stadträtin und Bezirkstagskandidatin Güldane Akdemir sich über die Arbeit der Einrichtung und aktuelle Entwicklungen zu informieren.

Begrüßt wurden die Besucher von der AWO-Kreisvorsitzenden Isabella Zuckschwerdt als Vertreterin des Trägers und der Hortleiterin Susanne Mallon. „Auch in der Ferienzeit ist unser Hort mit Ausnahme von ca. zwei Wochen geöffnet und schafft damit besonders für berufstätige Elternpaare und Alleinerziehende ein wichtiges Angebot“, machte Susanne Mallon in ihrer Begrüßung deutlich. „Obwohl der Hort auf dem Gelände der Mittelschule untergebracht ist, kommen unsere 30 Kinder, die zwischen sechs und elf Jahre alt sind, von allen Schularten“, führte die Leiterin weiter aus.

„Wir sind froh, dass wir nun endgültig in den neuen Räumlichkeiten angekommen sind“, zeigte sich die AWO-Kreisvorsitzende Isabella Zuckschwerdt erleichtert. In den vergangenen Jahren hatten die - auch durch die Sanierung der Mittelschule -erforderlichen Umzüge dem Personal viel abverlangt, erklärte sie. Roman Niederberger fragte nach, wie sich die Generalsanierung des Gebäudes als Passivhaus in der Praxis bewährt. Susanne Mallon zeigte sich insgesamt mit den räumlichen Gegebenheiten sehr zufrieden; nach einer Eingewöhnungsphase komme man auch mit den Erfordernissen eines Passivhauses gut zurecht. Bei einem Rundgang durch die Einrichtung konnten sich die Besucher von den vielfältigen Möglichkeiten für gemeinsames Lernen und Spielen im Gebäude, aber auch im Freien überzeugen.

Am Beispiel des Horts Freilassing sehe man, dass auch Ganztagsschulangebote die Kinderhorte nicht ersetze, ergänzte Isabella Zuckschwerdt. Obwohl es an der Grund- und Mittelschule Freilassing ein solches Angebot gibt, sei die Nachfrage nach Plätzen im Hort weiter ungebrochen. Güldane Akdemir fragte wegen dem Zusammenwirken mit der Schule und den pädagogischen Inhalten des Horts nach.
„Für die Eltern, aber auch für die Kinder, ist zunächst entscheidend, dass die Hausaufgaben nach der Zeit im Hort gemacht sind“, antwortete Susanne Mallon. Deshalb legen darauf auch die Erzieherinnen im Hort großen Wert. Daneben gebe es aber eine große Vielfalt an Projekten und Inhalten, mit denen sich die Kinder beschäftigen. „Allein in diesem Hortjahr haben wir gemeinsam vier Projekte bearbeitet: „Irgendwie anders“, „Das menschliche Herz“, „Wie bin ich eigentlich entstanden?“ und von den Kindern selbst ausgewählte Projekte.“, führte sie aus. Daran sehe man die große Bandbreite an Themen, die den Kindern angeboten wird, um ihre Neigungen und Begabungen möglichst individuell zu fördern. Auch die diesjährige Elternbefragung, die demnächst unter www.awo-bgl.de nachzulesen sein wird, sei wieder sehr positiv ausgefallen.

„Der AWO-Kinderhort kann in Freilassing auf eine lange Tradition zurückblicken und ist heute als soziale und Bildungseinrichtung so unverzichtbar wie eh und je“, waren sich zum Schluss des Gesprächs die Vertreter von AWO und SPD einig.

Foto: Die Besucher vor der Projektwand des AWO-Kinderhorts (von links nach rechts):
Susanne Mallon (Leiterin Kinderhort), Güldane Akdemir (SPD-Bezirkstagskandidatin), Isabella Zuckschwerdt (Kreisvorsitzende AWO), Roman Niederberger (SPD-Landtagskandidat)


Freilassing 

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