25.08.2008

Für eine echte Entlastung in Laufen sorgen - SPD-Stadträtinnen und Kandidaten beim Ortstermin an der Salzachbrücke

„Jede verkehrspolitische Maßnahme in Laufen und Umgebung, die in den nächsten Jahren geplant und umgesetzt wird, muss sich nicht daran messen lassen, wie sehr sie den überörtlichen Verkehr beschleunigt, sondern an der Entlastung für die Bürger dieser Stadt“. Diese Haltung stellten die beiden SPD-Stadträtinnen Gerti Spitzauer und Isabella Zuckschwerdt bei einem Ortstermin an der Salzachbrücke heraus.

Die beiden Kommunalpolitikerinnen hatten SPD-Landtagskandidat Roman Niederberger und Bezirkstagskandidat Guido Boguslawski eingeladen, um sich vor Ort ein Bild von der Verkehrssituation in der Stadt zu machen.

"In der Diskussion über den Bau einer Brücke haben wir eine klare Haltung: wir wollen als Laufener SPD-Stadträtinnen einen Standort, der nahe genug an Laufen liegt, um tatsächlich zu einer Entlastung vom Individualverkehr zu führen. Nach dieser Entscheidung müssen dann alle in Laufen an einem Strang ziehen", so Isabella Zuckschwerdt. Die stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende erinnerte aber auch an den engen Zusammenhang mit den Planungen für eine Umgehungsstraße. Hier gelte es nun, schnell Fortschritte zu machen, stellte ihre Fraktionskollegin Gerti Spitzauer fest.

Roman Niederberger betonte die Bedeutung des öffentlichen Verkehrs für die Entlastung der Bürger. „Ich setze mich seit vielen Jahren konsequent für den Ausbau der Bahnstrecke München - Mühldorf - Freilassing als zentrale verkehrs- und wirtschafts- und verkehrspolitische Maßnahme für unsere Region und ganz Südostoberbayern ein“, so Niederberger. Im Bayerischen Landtag möchte er noch für zusätzlichen Schub für dieses Projekt sorgen.

Guido Boguslawski wies auf die Bedeutung eines gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehrs hin. „Angesichts steigender Benzinkosten wird die Forderung nach einem leistungsfähigen Netz von Bahn und Bus immer drängender - gerade auch für sozial Schwächere und ältere Menschen“, betonte der Reichenhaller Bezirkstagskandidat. In diesem Zusammenhang müsse man auch alle Chancen einer Grenzen und Landkreise übergreifenden Zusammenarbeit nut-zen, ergänzte Roman Niederberger. Ziel müsse ein attraktiver Verkehrsverbund gemeinsam mit den Nachbarn in Traunstein und Salzburg sein.

Zum Abschluss des Ortstermins vereinbarten die Vertreter für Kommune, Bezirk und Land, sich regelmäßig über die weitere Verkehrsentwicklung in Laufen auszutauschen und gemeinsam an einer Entlastung der Stadt von Pkw- und Schwerverkehr zu arbeiten.

Foto:
Machten sich vor Ort ein Bild über die Verkehrsbelastung (von links nach rechts):
Isabella Zuckschwerdt, Roman Niederberger, Gerti Spitzauer, Guido Boguslawski




zurück