26.04.2019

Neubauten und neue Konzepte bei den Pidinger Werkstätten

Bild: Pidinger Werkstätten 2019
SPD-Kreistagsfraktion informierte sich bei der Lebenshilfe in Bichlbruck über neue Entwicklungen
Mit 330 Beschäftigten mit und ohne Behinderung sind die Pidinger Werkstätten der Lebenshilfe einer der großen regionalen Arbeitgeber, der sich an seinem Standort in Bichlbruck in Piding beständig fortentwickelt hat. Anlässlich ihrer Klausurtagung haben sich vor kurzem die Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion vor Ort über die aktuellen Baumaßnahmen und neue Konzepte informiert.

Begrüßt wurden die Sozialdemokraten vom Geschäftsführer der Pidinger Werkstätten Markus Spiegelsberger. Bei einem kurzen Durchgang stellte er nicht nur den kurz vor der Fertigstellung stehenden neuen Mittelbau, der den 1982 erstellten Altbau ersetzt, vor. Er ging auch auf die neuen Herausforderungen ein, vor denen die Pidinger Werkstätten stehen.

„Auch in der Arbeit mit und für Menschen mit Behinderung stellt uns der demographische Wandel vor neue Anforderungen“, führt der Geschäftsführer aus. Aufgrund der Altersentwicklung, einem steigenden Anteil von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen und weiterer Faktoren sei eine intensivere Betreuung mit optimal an die Fähigkeiten und Bedürfnisse der 260 Mitarbeiter mit Behinderung angepassten Arbeitsplätzen wichtiger denn je. Dieser Ansatz präge auch die aktuellen Baumaßnahmen, mit denen unter anderem der Bereich für Menschen mit höherem Hilfebedarf ausgebaut und ein zusätzlicher Raum für sportliche und therapeutische Aktivitäten realisiert wird.

Zugleich stellt sich der Betrieb mit seinen verschiedenen Produktions- und Dienstleistungsangeboten von der Schreinerei bis zum hauswirtschaftlichen Bereich den Anforderungen der Kunden. „Dazu gehört für uns auch, dass 95 unserer Beschäftigten immer wieder auch außerhalb unseres Standorts in Piding im Einsatz sind“, führte Markus Spiegelsberger aus. Als sehr positiv wertete der Teisendorfer Kreisrat Georg Quentin dieses Konzept, weil damit die Inklusion im Arbeitsalltag vieler Firmen in der Region einen wichtigen Platz finde.

Den notwendigen Umbau der Wäscherei haben die Pidinger Werkstätten ebenfalls genutzt, um ein neues Konzept zu schaffen – mit einer Verringerung der Kapazität von fünf auf eine Tonne Wäsche in der Woche, mit einer Anpassung des Hygienestandards, neuen Kombinationen von Dienst- und Waschleistung und vor allem mit speziell an die Anforderungen der Menschen mit Behinderung angepassten Maschinen und Arbeitsabläufen.

Im Anschluss an den Rundgang bedankte sich der Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion Hans Metzenleitner für die umfassenden Informationen: „Am Beispiel der Pidinger Werkstätten zeigt sich deutlich, wie dringend wir trotz aller wichtigen und richtigen Schritte in Richtung Inklusion Einrichtungen brauchen, die Menschen mit Behinderung besonders fördern und unterstützen können. Die Schaffung von passenden, die Inklusion fördernden Angeboten für Menschen mit Behinderung im Ruhestand ist eine neue und große Aufgabe für den gesamten Landkreis“, stellte er fest. „Piding kann mit der Rupertusschule, dem Heilpädagogischen Zentrum und den Werkstätten der Lebenshilfe mit Recht stolz auf seine großen und erfolgreichen Einrichtungen für Menschen mit Behinderung sein“, pflichtete ihm der SPD-Kreisvorsitzende Roman Niederberger bei.

Foto:
Hans Metzenleitner (Sprecher Kreistagsfraktion, Bischofswiesen), Bartl Mittner (Kreisrat, Berchtesgaden), Roman Niederberger (SPD-Kreisvorsitzender, Kreisrat, Piding), Helmut Fürle (stv. Landrat, Kreisrat, Freilassing), Margitta Popp (Kreisrätin, Freilassing), Dr. Werner Vietze (Kreisrat Bischofswiesen), Günter Wolf (Gemeinderat, Anger), Georg Quentin (Kreisrat, Teisendorf), Markus Spiegelsberger (Geschäftsführer Pidinger Werkstätten), Dr. Wolf Guglhör (Stadtrat, Bad Reichenhall)


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